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Dienstag, 14. August 2012

xz Kompression für schnelleren Linux Boot

Eine einfache, und doch auch recht ergiebige Methode, um den Bootvorgang unter Linux - bei mir Arch Linux - zu beschleunigen ist, das System weniger Daten von der Festplatte laden zu lassen.

Um dieses Ziel schon zu Beginn des Startvorgangs umzusetzen, ist das initramfs meist komprimiert. Dadurch wird der Flaschenhals Festplatte auf Kosten von mehr CPU Rechenzeit umgangen. Bei einer einigermaßen schnellen CPU lohnt sich das dann auch ganz gut!

Per Default wird dieses Image mittels gzip komprimiert. Das rührt vermutlich daher, dass gzip etablierter Standard in der Linux Welt ist.

xz bietet jedoch eine höhere Kompression. Natürlich auf Kosten von noch mehr CPU Rechenzeit. Wer also eine "schnelle" (bei mir ein Intel(R) Core(TM)2 Duo T9400 ... also nichts weltbewegendes) CPU hat, sollte mal versuchen, auf xz Kompression beim Booten zu setzen.

Unter Arch Linux lässt sich diese Einstellung in /etc/mkinitcpio.conf vornehmen:

# COMPRESSION
# Use this to compress the initramfs image. By default, gzip compression
# is used. Use 'cat' to create an uncompressed image.
#COMPRESSION="gzip"
#COMPRESSION="bzip2"
#COMPRESSION="lzma"
COMPRESSION="xz"
#COMPRESSION="lzop"

# COMPRESSION_OPTIONS
# Additional options for the compressor
#COMPRESSION_OPTIONS=""

Eventuell lassen sich noch weitere Verbesserungen erzielen, in dem die --extreme Option übergeben wird. Dadurch dauert die Komprimierung länger, dafür ergibt sich aber (unter Umständen) ein besserer Kompressionsgrad.

Durch obige Anpassung spare ich mir etwa eine Sekunde beim Hochfahren.

Liebe Grüße,
Daniel

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